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Zurück in Deutschland

Veröffentlicht am 18. Juli 2021 um 15:14

Was getan werden muss.

Am Dienstag, den 22.06., überqueren wir die Grenze und werden von heftigem Regenwetter und dem üblichen irren Verkehr in Deutschland begrüßt. Schon jetzt fragen wir uns, ob wir nicht einfach wieder umdrehen sollen. Aber gut, da müssen wir jetzt durch, schließlich haben wir ein paar Dinge zu erledigen.

Gegen Abend trudeln wir bei Ollis Mutti und seinem Stiefvater ein und werden gleich herzlich begrüßt. Nun ist erstmal Zeit zum Ankommen und Erzählen. Für den nächsten Abend planen wir ein schönes Beisammensein mit Grillen und Fußball gucken, da haben wir richtig Lust drauf und so viel Zeit muss schließlich sein!

 

Gut, was steht sonst noch auf der To-Do-List?

  • Termin bei Hymer
  • Champie ausräumen und neu einräumen (Kajak!)
  • richtig sauber machen und Tanks reinigen
  • Gasflaschen tauschen
  • Wäsche waschen
  • Um die Post kümmern
  • Impfen lassen, wenn irgendwie möglich
  • Steuererklärung
  • Zahnarzt
  • Einkaufen

 

Die Tage läppern dahin, nach und nach räumen wir Sachen aus und wieder ein. Die Ladungssicherung wird  überarbeitet, die Tanks einmal ordentlich durchgespült und der Innenraum komplett ausgesaugt und gewischt.

 

Im Laufe der Woche erfahren wir über Facebook von einem Arzt, der am Sonntag 3.000 Impfdosen Johnson&Johnson per Drive-In verabreicht und nur eine knappe Stunde von uns entfernt ist. Dort stellen wir uns bereits am Samstag Abend in die Schlange und bekommen morgens um 5 Uhr als 2. und 3. Person erfolgreich unsere Impfung verabreicht. Das erleichtert unsere Weiterreise sehr, prima, dass das geklappt hat!

 

Am 07.07. haben wir einen Termin bei Hymer wegen einiger Garantiefälle, z.B. geht unser Bedienpanel manchmal willkürlich an und aus, an den Außenwänden wurde ziemlich schlampig isoliert und hier und da fanden wir Stellen, an denen sehr unfachmännisch mit Panzerband gearbeitet wurde. Das ist nur ein kleiner Teil der Liste mit der ich bei Hymer auflaufe und dafür müssen wir unseren Champie abgeben und einmal komplett ausräumen, aber die Mängel werden innerhalb von 2 Tagen anstandslos behoben. Na immerhin.

Außerdem lassen wir noch einen Solarladeregler nachrüsten, damit wir unser Solarpanel auch ans Wohnmobil anschließen können. Dieser kostet uns 150€ inkl. Einbau.

 

In der Zwischenzeit bestellen wir noch einen neuen Teppich und lassen uns von einer guten Freundin eine Decke für den Fahrerraum maßanfertigen, die wir jetzt super einfach mit Druckknöpfen anbringen können.

 

Natürlich verbringen wir auch viele schöne und gemütliche Momente im Kreise unserer Freunde und Familie, neben dem vielen guten Essen z.B. bei einer kleinen Paddeltour auf dem Alt-Rhein.

 

Zu guter Letzt nimmt Olli dann noch seinen Zahnarzttermin wahr und ich erledige meine Steuererklärung. Juhu, nach und nach lichtet sich das Chaos!

 

Bevor unsere Reise endlich wieder weitergeht, verbringen wir noch ein Wochenende im Westerwald mit ein paar lieben Menschen, mit denen wir normalerweise auf ein Festival fahren würden. Da das Festival auch dieses Jahr leider nicht stattfindet, treffen wir uns im kleinen Kreis und genießen ein wenig Lageratmosphäre ganz für uns. Hier können wir nochmal so richtig Liebe und positive Energie auftanken, bevor es weitergeht.

Danke für dieses legendäre Wochenende! 

Zum ersten Mal dürfen wir dort, dank eines hilfsbereiten Menschen mit Traktor, auch die Erfahrung machen, wie es ist abgeschleppt zu werden: Nämlich gar nicht so schlimm!

Danke für die Rettung!


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