• Ich freue mich, dass Du meinem Blog folgst und möchte dafür einmal danke sagen!
  • Leider ist die Website für mich nicht kostenlos, sie kostet mich 90€/Jahr und bald ist wieder Tag der Abbuchung.
  • Wenn Du weiterhin Interesse an meinem Blog hast, würde ich mich, wenn Du kannst, sehr über eine Spende freuen!
  • Schreib mir dazu am besten eine Nachricht unter "Kontakt".

Typisch Schweden

Veröffentlicht am 5. August 2021 um 15:13

Das Land der 100.000 Seen.

Was ist eigentlich typisch schwedisch?

Fangen wir mit dem Wichtigsten an: dem Essen.

Jeder kennt doch Köttbullar, oder? In Schweden werden sie traditionell mit Kartoffelpüree, Preiselbeeren und einer Sahnesoße serviert. Wir suchen uns dafür ein Rezept aus dem Internet und kochen es nach. Die Kombination ist wirklich empfehlenswert!

Eine weitere Köstlichkeit sind Kanelbullar (Zimtschnecken). Das Gebäck hat sogar einen eigenen Feiertag und zwar am 4. Oktober. Auch hierfür suchen wir uns ein Rezept, dass für unseren Omina (Campingbackofen) geeignet ist. Yummi!

Im Supermarkt halten wir Ausschau nach Dingen, die traditionell aussehen. Oliver greift direkt zu einer Tube mit der Aufschrift „BaconOst“, ein Käseaufstrich aus der Tube. Den gibt es noch in vielen weiteren Sorten.

Außerdem gibt es in Schweden mit Abstand das größte Knäckebrot! Traditionell ist es rund mit einem kleinen Loch in der Mitte, da es zur Lagerung auf Spieße gesteckt wird.

In der Snack Abteilung finde ich eine Packung Kekse, die ich schon allein wegen ihres Namens kaufen muss: Nougat Kaka.

Besonders ist auch, dass es in den schwedischen Supermärkten Alkohol nur bis zu einem Gehalt von 3,5% gibt. Für mehr muss man in einen speziellen Laden gehen, der „systembolaget“ heißt.

Kulinarisch können die Schweden uns schon mal begeistern. Alles, was wir probiert haben, schmeckt super!

 

Gut, was gibt es sonst noch über Schweden zu sagen?

Neben den Dalapferdchen, für die die Region Dalarna bekannt ist, findet man in Schweden auch überall die charakteristischen roten Holzhäuschen. Ein Boot zum Angeln darf dabei natürlich nicht fehlen.

Die vielen Seen (ca. 100.000) dürfen in der Auflistung natürlich auch nicht fehlen. Was auffällig ist, ist die rostrote Farbe des Wassers, die durch verrottendes organisches Material vor allem von Nadelbäumen und andern Gewächsen zustande kommt, was gesundheitlich aber unbedenklich ist. Auf Fotos kommt das nicht wirklich rüber, das müsst Ihr Euch dann, wenn Ihr mögt, schon selbst ansehen!

Nennenswert ist auch die Natur bzw. die Vegetation an sich. Die Wälder sind geprägt von moosigem, sumpfigen Boden, der mit Beerensträuchern über wuchert ist und auf dem unzählige Sorten Pilze wachsen.

Aufgrund des "Allemansrätten" dürfen diese auch gepflückt werden.

In den Wäldern findet man meistens an den Seen viele schön gelegene Grill- und/oder Schlafhütten. Außerdem wimmelt es nur so von Feuerstellen. Manche sind sogar kostenlos mit Holz ausgestattet und zu den Seen führt eigentlich auch immer ein schöner Steg.

Was auch ziemlich cool an Schweden ist, dass es in den Wäldern überall Toilettenhäuschen gibt, die teilweise sogar ziemlich nett hergerichtet sind.

Mein persönliches Highlight an Schweden sind, wie ich sie nenne, die Seegeister, die am Abend übers Wasser tanzen. Der Nebel ist einfach mystisch und schön!

Nicht zu vergessen ist auch die Tierwelt. Vor allem Elche und Rentiere sind in Schweden heimisch. Sie sorgen hauptsächlich im Straßenverkehr für Aufruhr und es hängen gefühlt überall Warnschilder. Leider sind wir bisher noch keinem der Tiere begegnet, aber das kommt bestimmt noch und dann hoffentlich mit Fotobeweis!

 

Das war ein kleiner Überblick von dem, was ich bisher aus Schweden mitgenommen habe.

Ich hoffe, ich konnte Euch auch ein bisschen mitnehmen und bei dem ein oder anderen vielleicht sogar das Interesse wecken, das Land selbst zu erkunden. Wenn Ihr Fragen habt, schreibt mir gern eine Nachricht oder hinterlasst einen Kommentar gleich hier unter diesem Beitrag.


«   »

Kommentar hinzufügen

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare.