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Soziale Kontakte

Veröffentlicht am 17. März 2021 um 23:59

Nette Bekanntschaften findet man nicht auf offiziellen Stellplätzen.

Am Dienstag lässt mein Rücken endlich wieder zu, dass wir weiterfahren können und wir kommen an den Stausee „Embalse de Francisco Abellán“. Dort schauen wir, ob wir ein Plätzchen zum Übernachten finden und erkunden erstmal die Gegend.

Der schmale Schotterweg führt uns direkt ans Wasser. Die Felswände drumherum erscheinen uns für die Nacht aber nicht so ganz geheuer, sodass wir weiter oben in der Nähe eines Aussichtsturms parken. Dort steht bereits ein Expeditionsmobil mit deutschem Kennzeichen und wir fragen nach, ob wir uns dazustellen dürfen. Die beiden haben nichts dagegen und wir kommen ins Gespräch. Dieter & Beate wollten eigentlich die Panamericana fahren, doch dann kam „ihr-wisst-schon-was“. Als wir das Thema überwunden haben, quatschen wir über das Leben im Van, die Toilettensituation und unsere Ausstattungen. Wir dürfen auch mal in deren Mobil schauen, es ist richtig nett und gemütlich bei den beiden!

Während wir dann wieder mit Dieter draußen stehen, ruft mich Beate und reicht mir zwei Schüsselchen gefüllt mit leckerem Eintopf. Der schmeckt richtig gut, besonders, weil er von Beate ist und ich lasse mir gleich das Rezept geben. Langsam geht die Sonne unter und es wird frisch, wir ziehen uns in unsere Nester zurück.

 

Am nächsten Morgen überlegen wir, wohin es heute gehen soll. An unserem Platz haben wir einen direkten Ausblick auf die schneebedeckte Sierra Nevada und die drumherum liegende Wüstenlandschaft. An der Aussichtsplattform mache ich eine kleine Runde Morgenyoga und genieße den Ausblick.

Dann machen sich Dieter & Beate auf den Weg nach Gorafe, eine andere Wüste und ich zeige auf den schneebedeckten Berg und sage: „Da fahren wir heute hin!“

Wir machen einen Ausflug auf die Sierra Nevada, die auf 2.600m Höhe liegt, was bisher der höchste Punkt unserer Reise ist. Dort oben sehen wir einen Skilift, wo auch ein paar wenige Leute unterwegs sind. Olli bekommt auch Lust auf Ski fahren und denkt sich: Morgens auf die Piste und nachmittags am See die Sonne auf den Bauch scheinen lassen? So ließe es sich doch leben!

Wir beschließen zum Übernachten wieder an den See zu fahren und bekommen am Abend erneuten Besuch von einem deutschen Wohnmobil. Wir lernen Nina & Simon kennen und kommen schnell ins Gespräch. Die beiden reisen mit Watson & Holmes, ihren beiden Katzen und waren schon oft in Spanien. Wir sprechen über die Übernachtungssituation und erfahren, dass die beiden eigentlich nie auf Stellplätze fahren und meistens frei stehen.

 

Seit wir unterwegs sind, haben wir 133€ für Stellplätze ausgegeben, weil wir vor dem Freistehen irgendwie noch etwas Bammel haben. Wir erfahren von den beiden, dass die spanische Polizei im Winter wohl sehr kulant ist und man im schlimmsten Fall weggeschickt wird. Strafen gibt es selten, eher in der Hochsaison.

 

Am Abend fährt dann zum ersten Mal die Guardia Civil an uns vorbei. Sie rollen über den Platz, nicken uns freundlich zu und fahren dann weiter. Wir fühlen uns jetzt sogar etwas sicherer und genießen gemeinsam den Sonnenuntergang. Dann beginnen die Sterne zu funkeln, was für ein traumhafter Spot!


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