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Frühstück am Leuchtturm

Veröffentlicht am 12. Mai 2021 um 17:44

Dieses Wetter…

Am Dienstag trennen sich unsere Wege, die Anderen fahren Richtung Süden weiter nach Portugal und wir fahren nach Nordwesten zum „Kap Finisterre": (galicisch Fisterra), Ende des verlängerten Jakobswegs und damaliges Ende der Welt. Dort war in der vorchristlichen Zeit „…die größte Nähe zu den Inseln der Seligen möglich, die die keltische Sage jenseits des Horizonts im Atlantik platziert, gleichbedeutend mit der Auseinandersetzung mit dem Tod.“ (https://www.jakobsweg.de/camino-finisterre/)

 

Zum Frühstück fahren wir zum „Faro (Leuchtturm) de Fisterra“ auf einen Parkplatz, der hoch über dem Meer liegt. Normalerweise hätte man hier bestimmt eine super Aussicht, doch das Wetter ist diesig und sehr ungemütlich. Der Wind weht so stark, dass wir gar nicht aussteigen wollen.

Aufgrund des Wetters fahren wir weiter. Das nächste Ziel ist der „Praia de Rostro Norte“, wo es ins unserer Bucht zwar immer noch windig, aber immerhin schon etwas ruhiger als vorhin, zugeht. Das Regenwetter nutze ich, um ein paar lieben Menschen eine Postkarte, die ich schon in Cáceres gekauft hatte, zu schreiben.

Nach einer leicht schaukeligen Nacht sieht die Welt am nächsten Morgen schon etwas besser aus und wir gehen einen Pfad über den Berg entlang, der sich direkt neben unserem Platz befindet. Schon nach kurzem Aufstieg entdecken wir einen Wasserfall, der direkt ins Meer fließt. Wow!

Da wir noch mehr schöne Meeresbuchten entdecken wollen, beschließen wir den schönen Ort zu verlassen und fahren weiter. Zuerst frühstücken wir, Überraschung, mal wieder an einem Leuchtturm. Dieser hier heißt „Faro de cabo Touriñan“ und kennzeichnet den westlichsten Punkt des spanischen Festlandes oder auch „el último sol“ (die letzte Sonne).

Wir schauen noch ein wenig dem Wüten des Meeres zu und fahren dann zum Übernachten an den „Praia de Moreira“. Dort angekommen staunen mal wieder nicht schlecht über den Platz, der direkt am Meer liegt. Später am Tag klart auch der Himmel wieder auf, sodass wir zumindest noch ein bisschen Sonnenschein genießen können.


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