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„Natürliche" Phänomene

Veröffentlicht am 15. Mai 2021 um 19:29

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll...

Am Donnerstag fahren wir zuerst zu einem Picknickpark, vom dem aus wir eine kleine Wanderung zu einem Wasserfall machen. Nach einem guten Frühstück geht es los durch den noch feuchten Wald. Es duftet herrlich nach Regen und nassem Gras. Schon bald kommen wir an einen Fluss und folgen der Holztreppe hinab.

Trotz der Schönheit dieses Ortes wollen wir nicht bleiben und fahren weiter Richtung Norden. Unterwegs halten wir noch an einem Asia Laden und kaufen uns einen Pfannendeckel, den wir fürs Pizza backen brauchen und ich finde endlich ein Paar passende Wasserschuhe, die ich schon sehr lange haben möchte. Die muss ich gleich sofort ausprobieren! (Es sei nur so viel vorweggenommen: Das war der beste Kauf, den ich in Spanien machen konnte!)

Wir finden ein schönes Plätzchen am „Praia de Soesto“, wo ein Flüsschen, mit wunderschönen Blumen an dessen Ufer, ins Meer mündet. Ich hätte so gern eine davon gepflückt, aber ich verkneife es mir, denn jeder, der hier vorbei kommt, soll sich noch an diesen schönen Blumen erfreuen können. Ganz nach dem Motto: „Wenn  das jeder machen würde…“. Stattdessen mache ich einfach ein Foto davon! 

Kurz darauf kommt eine ältere Frau vorbei, schneidet nahezu alle Blumen ab und nimmt sie einfach mit. Toll. Zum Glück habe ich schon ein Foto davon gemacht! Falls jemand von Euch weiß, wie diese Blumen heißen, dann hinterlasst mir doch gern einen Kommentar!

Zum Sonnenuntergang erkunden wir bei einem Spaziergang noch ein wenig den Strand. Dabei müssen wir allerdings vor einigen umherspringenden Sandflöhen flüchten. Diese Natur!

Am Freitag Morgen wandern wir zum nahegelegenen „Praia dos Cristals“, einem Strand, an dem es viele Kristalle geben soll. Als wir dort ankommen, erfahren wir auch warum: Die „Kristalle“ sind Folge einer natürlichen Ablagerung von kleinen, farbigen Gläsern, die durch das Meer poliert wurden. Das Meer brachte die fragmentierten und erodierten Glasstücke einer Altglasdeponie an der Küste zurück in diese Strandbucht und soll nun als „natürliche“ Schönheit für die Zukunft bewahrt werden.

So steht es, grob übersetzt, auf einem Hinweisschild. Ich bin entsetzt und weiß wirklich nicht, was ich davon halten soll. Irgendwie hat es ja was, aber seht es Euch doch einfach selbst an:

Wir wandern noch ein Stück weiter und folgen einem Schild zu den „Lovers Stones“. Ohne zu wo wissen, worauf wir uns einlassen, weiß ich dort angekommen wirklich nicht, was ich davon halten soll. Hier haben Verliebte ihre Namen in die Felsplatten geritzt, was für eine Verstümmelung der Natur! Ich weiß nun doch was ich davon halte...

Wir wandern zurück über einen kleinen Trampelpfad an den Klippen am Meer entlang, der Ausblick ist herrlich! Dabei entdecken wir noch einige imposante Höhlen, an die wir aber leider nicht näher herankommen.

Nach der ausgedehnten Wanderung wollen wir noch weiter zu einem kostenlosen Wohnmobilstellplatz nach „Corme" fahren. Dort soll es gratis Landstrom geben und wir hätten heute sehr viel Lust unseren persischen Reiskocher zu benutzen... Der macht so eine leckere Kruste! Der Platz liegt am Ortsrand neben einem Friedhof und hat an jeder Parzelle eine eigene Ver- und Entsorgungsstation. Außerdem sind die Plätze alle eben, das ist richtig premium! Dann stellen wir aber fest, dass der Strom leider gar nicht geht… Wie traurig das ist!

Die erste Trauer ist überwunden und wir hoffen, dass am Wochenende vielleicht doch noch jemand vorbei kommt und den Strom für uns einschaltet. Aber auch bis Sonntag bleibt unser Hoffen aussichtslos. Die meiste Zeit schüttet es in Strömen, sodass wir uns in unserem Champie einpferchen und versuchen die Zeit zu nutzen, um mal wieder richtig sauber zu machen und die weitere Route zu planen. Meine Makramee-Gebetskette stelle ich auch noch fertig und hänge sie gleich an einem würdigen Platz auf.


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Kommentare

Julia
Vor 3 Monate

Die Blume müsste eine Drachenwurz sein 😊

Qeya
Vor 3 Monate

Perfekt, danke! ☺️