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Gewitter am See

Veröffentlicht am 3. Juni 2021 um 14:39

Ein guter Kompromiss.

Am Montag sind wir wieder motiviert weiterzufahren und einen schönen neuen Platz zu finden. Unsere Route führt uns wieder am Fluss „Ebro“ entlang, bis wir in der kleinen Stadt „Arija“ an einem Stausee des Ebro ankommen. Die Stadt wirkt irgendwie etwas verlassen und wir schauen uns erstmal in der Gegend um. Wir finden einen Platz am See, der zwar in der Nähe eines etwas heruntergekommenen Geisterhäuschens ist, das aber anscheinend zurzeit nicht bewohnt ist und an dem ein Zu-Verkaufen-Schild hängt. Wir nehmen also den Platz und gehen erstmal eine Runde baden. Das ist jetzt genau das Richtige! Wir genießen den Tag am See und erholen uns von der vielen Fahrerei. 

Am nächsten Tag werden wir von einem heftigen Wetterumschwung überrascht. Erst regnet es in Strömen, dann knallen fette Hagelkörner auf unser Dach und plötzlich kracht es extrem laut. Ich spüre einen heftigen Schlag, gerade ist ein Blitz direkt neben uns in den See eingeschlagen und ich konnte die Erschütterung des Bodens spüren. Das Wetter ist heftig, zum Glück sind wir in einem faradayschen Käfig…

Schon bald beruhigt sich die Wetterlage und wir verbringen noch einen gemütlichen Abend in unserem Champie.

Am Mittwoch geht es wieder weiter durch die Region Kastilien-León. Spontan finden wir einen schönen Frühstücksplatz an einer Brücke am Fluss mit Aussicht auf die Berge.

Danach besuchen wir spontan die kleine Stadt „Oña“. Wir schlendern durch den historischen Ortskern an der Klosterkirche „San Salvador“ vorbei, in der es zurzeit eine Auschwitz-Ausstellung gibt und durch die Gassen an den süßen Steinhäuschen vorbei, die ich so schön finde.

Nach der kleinen Stadtbesichtigung geht es für uns weiter ins Baskenland, genauer nach „Vitoria Gasteiz“. Die baskische Sprache hat nun wirklich überhaupt nichts mehr mit dem Spanisch zu tun, das ich in der Schule gelernt habe. Es gibt wirklich gar keine Möglichkeit mehr irgendetwas abzuleiten… Wir kommen in einen Park namens „Pantano Garaio“, der am See „Uribarri Ganboako urtegia“ liegt. Direkt am See gibt es einen Tagesparkplatz, an dem man von 8-23 Uhr stehen darf. Für die Nacht muss man ein paar Kilometer aus dem Naturpark heraus fahren, vor dem es aber direkt einige kostenlose Wohnmobilstellplätze für die Nacht gibt. Das ist doch ein super Kompromiss! Der Park hat außerdem einige nette Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie z.B. eine alte Kirche und eine Hängebrücke, zu der wir wandern.

Da am nächsten Tag wieder ein Gewitter im Anmarsch ist und wir auf einem sicheren asphaltierten Platz stehen, verbringen wir noch eine weitere Nacht vor dem Naturpark. Während ich einen russischen Zupfkuchen backe, baut Olli mal wieder das Wohnmobil auseinander…


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