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Ein zauberhafter Ort

Veröffentlicht am 6. Juni 2021 um 19:11

Diese Einheimischen…

Am Freitag fahren wir weiter nach „Villafranca“ zum „Río Aragón“. Auf dem Waldweg entlang des Flusses gibt es einige Einbuchtungen, die ziemlich eingewuchert und schwierig zu befahren sind. Wir schauen uns die Plätze erstmal der Reihe nach an. Alle befinden sich auf steinigen Flussbetten und wir trauen uns nicht so recht, dort raufzufahren. Aber ein gutes Stück weiter hinten, wo der Río Arga in den Río Aragón mündet, finden wir schließlich einen Platz, wo das Flussbett breiter und die Zufahrt nicht ganz so eng ist. Der Ort ist einfach zauberhaft…

Erstmal gehe ich aber denn Müll aufsammeln, denn dieser schöne Ort scheint auch bei den Einheimischen zum Feierabendbier ziemlich beliebt zu sein… Das muss doch wirklich nicht sein! Warum, liebe Menschheit, warum??

Danach fühle ich mich noch wohler an diesem Ort und genieße die Aussicht auf den großen Berg hinter dem Fluss. Es ist so schön ruhig hier, nur das Rauschen des Flusses untermalt die atemberaubende Kulisse. Das ist Natur pur!

Am Samstag lassen wir uns einfach treiben und genießen den sonnigen Tag. Ich weiß das gute Wetter gerade sehr zu schätzen und verbringe die Zeit an der frischen Luft. Am Abend bekommen wir zur Krönung noch einen herrlichen Sonnenuntergang geschenkt.

Am Sonntag Morgen sitze ich mit meinem Kaffee wieder draußen, als drei Reiter versuchen mit ihren Pferden den Fluss zu überqueren. Die Strömung ist anscheinend zu stark und sie reiten an uns vorbei, halten einen kurzen, aber freundlichen Smalltalk und ziehen ihrer Wege.

Wir sind ja schon ein bisschen überrascht, dass wir diesen schönen Platz bisher ganz für uns allein hatten. Am Sonntag Nachmittag kommt dann eine große Gruppe Spanier, die sich um uns herum ausbreitet. Die Männer bauen Tische und Grills auf, Hängematten werden gespannt und die Frauen legen Decken am Flussbett aus. Die Kinder spielen und rennen in unmittelbarer Nähe um uns herum, obwohl es auch in einiger Entfernung noch Platz gegeben hätte. Wir sind ein bisschen genervt von den Einheimischen, halten uns aber natürlich, nett wie wir sind, zurück.

Später am Abend kommt eine der Frauen mit zwei Schüsseln zu uns und versucht uns auf englisch zu erklären, was „Patatas Ranchas“ sind. Dazu bekommen wir noch zwei Biere gebracht. Wow, damit haben wir wirklich nicht gerechnet, wie lieb das ist!

Ich ärgere mich ein bisschen über meine Einstellung, die ich zu den Leuten hatte und bin dankbar für die freundliche Begegnung mit den Einheimischen. Diese „Patatas Ranchas“ sind übrigens ein traditionelles Gericht aus Navarra, das aus Kartoffeln, die mit Fleisch und Knochen in einer Brühe gekocht werden, besteht und sehr lecker schmeckt! 


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