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Man kann nicht immer alles haben

Veröffentlicht am 14. Juni 2021 um 15:49

Vielleicht ein bisschen überreagiert.

Es wird langsam richtig warm und wir verlassen am Freitag schweren Herzens den türkisblauen See in Yesa, da es dort leider, bis auf unsere Markise, keinerlei Schutz vor der Sonne gibt. Wir flüchten uns in einen Wald bei „Eugi“ wo wir am Fluss „Barranco Olazar“ einen angenehm kühlen Platz im Schatten finden. Dort finde ich auch einen ziemlich schönen Platz zum Yoga machen, der auf einer kleinen Erhöhung direkt neben dem Fluss liegt. 

Wir verharren dort zwei Tage und genießen das angenehme Waldklima. Da es aber keinen guten Zugang zum Fluss gibt, fahren wir am Sonntag weiter. Unterwegs müssen wir aber nochmal kurz anhalten, um diese krasse Aussicht zu genießen.

Gegen Nachmittag landen wir in „Erratzu“ an dem Fluss „Araneko Erika“, wo wir nur noch 5km von der französischen Grenze entfernt sind. Der Stellplatz ist zwar nicht der Hammer, da wir direkt in der Sonne und an einer kleinen Straße, die relativ wenig befahren ist, stehen müssen, aber man kann eben nicht immer alles haben! Im Fluss gibt es eine tiefe Stelle, wo wir immer mal wieder abtauchen und uns erfrischen können.  Es ist super kalt und macht richtig Laune!

Das Problem an Wäldern ist leider, dass es dort von Zecken nur so wimmelt. Irgendwann spüre ich an meinem Hals einen komischen Knubbel und kriege fast einen Nervenzusammenbruch, als ich entdecke, dass sich dort eine von den Biestern festgesaugt hat. Beim Herausholen bleibt auch noch der Kopf stecken und ich würde am liebsten sofort die 112 anrufen. Stattdessen rufe ich aber erstmal Ollis Mutti an, die es schafft, mich zu beruhigen. Als das Adrenalin wieder gesunken ist, mache ich mich auch nochmal im Netz schlau und lese, dass es keinen Unterschied macht, ob die Zecke im Hals oder woanders steckt und, dass das „Beißwerkzeug“ normalerweise vom Körper selbst heraus befördert wird.

Da habe ich wohl ein kleines bisschen überreagiert… Danke nochmal für den Muttiservice!


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