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Aufbruchstimmung

Veröffentlicht am 16. Juni 2021 um 11:59

Ich bin noch nicht bereit.

Wenn es nach mir ginge, würde ich noch sehr lange in Spanien bleiben. Olli möchte aber langsam weiter, da wir auf unserer Reise ja noch mehr Länder sehen wollen. Wir sehnen uns beide nochmal nach einem letzten schönen Stellplatz am See und beschließen am Dienstag kurzerhand, wieder zum Embalse de Yesa zurückzufahren. Dort finden wir an einer anderen Stelle einen super Spot, um uns niederzulassen. 

Auch wenn es von Fliegen nur so wimmelt und wir in nicht allzweiter Ferne die Geräusche einer Baustelle hören, genießen wir den herrlichen Sommertag. Gegen Nachmittag fährt plötzlich ein Auto mit einem Radioactive-Aufkleber zum See und kurz darauf kommt noch ein Tanklaster und pumpt Wasser aus dem See. Wir vermuten, dass mit dem Wasser die Staubentwicklung auf der Baustelle etwas in Schach gehalten werden soll, schließlich besteht der ganze Boden in der Umgebung aus einer Art sehr feinem, sandigen Kies. Aber wir lassen uns davon nicht weiter beirren.

Gegen Abend kommt noch ein deutsches Auto mit Dachzelt auf den Platz und wir lernen Sebastian kennen. Zusammen schauen wir am Abend das EM-Fußballspiel Deutschland gegen Frankreich, snacken dabei pipas (Sonnenblumenkerne) und ich lasse es mir nicht nehmen, in dieser warmen Sommernacht, im Schutz der Dunkelheit, noch einmal nackig in den See zu springen.

 

Am Donnerstag heißt es dann plötzlich Abschied nehmen.

Spontan überredet mich Olli, Spanien jetzt zu verlassen. Ich fühle mich zwar absolut noch nicht bereit dazu und würde am liebsten dieses Stück Land kaufen und hier bleiben, aber der Aufbruch liegt in der Luft. Schließlich warten noch andere schöne Länder und neue Abenteuer auf uns!

Doch bei einem sind wir uns einig: Spanien war der Hammer und wir werden auf jeden Fall wiederkommen!

Adiós, España! Eras grandiosa!

Und zum Abschluss ist hier noch mein allerliebstes spanisches Lied für Euch:


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